Naomi O'Farrell ist Gesundheitsstrategie-Managerin bei LloydsPharmacy Ireland
Naomi O'Farrell ist Gesundheitsstrategie-Managerin bei LloydsPharmacy Ireland
Erstellungsdatum

Mit gutem Beispiel vorangehen

Naomi O’Farrell ist Gesundheitsstrategie-Managerin bei der Celesio-Tochtergesellschaft, LloydsPharmacy Ireland und hat mehrere Jahre lang geraucht. Heute erzählt sie uns, wie sie es geschafft hat, mit dem Rauchen aufzuhören, und wie das Schreiben eines Blogs ihr dabei geholfen hat.

More positive lives

Ich arbeite seit 2001 in Apotheken und die meiste Zeit davon war ich wohl ein bisschen eine Heuchlerin. Ich habe hinter der Theke in einer unserer Apotheken in meiner Heimatstadt gearbeitet, während ich studiert habe, und habe regelmäßig vor der Herausforderung gestanden, Kunden zu beraten und von den Vorteilen des Nichtrauchens zu überzeugen. Und obwohl ich wusste, dass es die Wahrheit war und wirklich daran glaubte, dass es das Beste für sie wäre mit dem Rauchen aufzuhören, habe ich selbst meinen eigenen Rat nicht befolgt.

Im Dezember 2013 habe ich immer noch geraucht. Und schlimmer noch: ich war eine Raucherin, die kurz davor stand, einen „Smoking Control Service“ für unsere Kunden zu starten. Die Ironie des Ganzen blieb mir nicht verborgen, als ich den letzten Aspekt unserer Kampagne ausgearbeitet habe: ich habe mich mit der Bitte an unsere rauchenden Kollegen in den Apotheken gewandt, darüber nachzudenken, mit dem Rauchen aufzuhören und in einem Blog über ihre Erfahrungen zu berichten.

Start eines Blogs

The Smoking Control Quitters' Blog
The Smoking Control Quitters' Blog

Und das war der Punkt, an dem ich mich entschieden habe, diejenige zu sein, die unseren neuen Smoking Control Quitters' Blog eröffnen würde. Ich würde mit gutem Beispiel vorangehen und das Rauchen aufgeben. Am 13. Januar wurde ich Nichtraucherin…

Heute bin ich immer noch Nichtraucherin. Und als ob das noch nicht genug wäre, befinde ich mich auch an Tag 1 von Woche 3 des “The couch potato to 5k runner” Programms (C25K). Ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, dass ich den Tag erleben würde, an dem ich draußen laufe.

Es ist kein Geheimnis, mit dem Rauchen aufzuhören ist das Beste, was man für seine Gesundheit tun kann. Und sobald man den Punkt erreicht, an dem man anfängt, so viel gesünder auszusehen und sich so viel besser zu fühlen, wird man nie zurückblicken. Der positivste Aspekt dieser ganzen Erfahrung bestand für mich jedoch darin, dass ich den Weg gemeinsam mit meinen Mitbloggern gegangen bin.

Genau das bedeutet es für mich, zu „More positive lives“ beizutragen – Erfahrungen zu teilen, Wissen mit anderen auszutauschen und sie bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen, wie diese auch aussehen mögen. Das ist es, was wir jeden Tag in unseren Apotheken tun.

Man kann das Rauchen nicht ohne Unterstützung aufgeben. Darüber haben unsere Blogger immer wieder geschrieben; deine Familie und Freunde müssen hinter dir zu stehen, damit du Erfolg hast. Zu viele Ausrutscher passierten beim Ausgehen wenn jemand einem unserer „Aufgeber“ eine Zigarette anbot. In den letzten fünf Monaten hat mir die ständige Ermutigung und Unterstützung von meinen Kollegen und Freunden sehr geholfen, ohne sie hätte ich es nicht geschafft.

Und was noch besser ist: einige Kollegen und Freunde haben sich seitdem entschieden, unserem Beispiel zu folgen und haben mit dem Rauchen aufgehört. Soviel zum Thema positive Inspiration!

Die Vorteile des Nichtrauchens

Eine viertägige Reise nach Riga kostete Naomi weniger als Zigaretten für einen Monat.
Eine viertägige Reise nach Riga kostete Naomi weniger als Zigaretten für einen Monat.

All die Vorteile des Nichtrauchens, über die in Broschüren, auf Webseiten und in der Werbung geredet wird, sind wahr – gesündere Haut, glänzenderes Haar, mehr Energie, mehr Geld, man kann beim Gehen atmen... Ich glaube nicht, dass ich sie alle aufzählen muss. Es genügt zu sagen, dass ich es nach einigen zugegebenermaßen schwierigen Monaten geschafft habe.

In den letzten fünf Monaten habe ich angefangen zu stricken, war zweimal im Urlaub, habe meinen Freund überzeugt, mit dem Rauchen aufzuhören, habe angefangen Fahrrad zu fahren, zu joggen und Swing zu tanzen. Ich bin zweifellos eine viel gesündere und glücklichere Version von mir selbst!

Wenn man sich überlegt, diesen Schritt zu tun und das Laster aufzugeben, dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt. Wenn die Zeit für jemanden reif ist, werden Glück und Willenskraft nicht ausreichen – man muss hart daran arbeiten, das Positive zu sehen, das Ziel vor Augen haben und sich darauf konzentrieren es zu erreichen; und ich kann das nicht genug betonen, man sollte sich von den Menschen um einen herum helfen und nicht behindern lassen.

Aber vertraut nicht nur meinen Worten – noch besser ist es, auf unserem „Quitters’ Blog“ nachzulesen, was meine tollen Mitblogger durchlebt haben. Wir hoffen, dass unsere Erlebnisse einige Menschen dazu inspirieren, die absolut beste Entscheidung für ihre Gesundheit zu treffen. Ohne meine Mitstreiter hätte ich das nie geschafft.