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Kindern Hoffnung geben

Mit der „Sonneninsel“ unterstützt Herba Chemosan Österreichs erstes Nachsorge-Zentrum für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche. Das jährliche Charity-Golfturnier ist seit elf Jahren der Kinderkrebshilfe und diesem einzigartigen Projekt gewidmet.

Dank des medizinischen Fortschritts liegen die Heilungs- und Überlebenschancen bei Krebs im Kindes- und Jugendalter mittlerweile bei 80 Prozent. Damit verbunden steigen die Anforderungen an die psychosoziale Betreuung der betroffenen Familien, um eine positive Krankheitsverarbeitung zu ermöglichen.

„Mittlerweile wissen wir viel mehr über die Spätfolgen einer Krebserkrankung. Dementsprechend müssen auch die Nachsorgeprogramme weiterentwickelt werden“, erklärt Heide Janik, Obfrau der Kinderkrebshilfe Salzburg. Sie ergänzt: „Es geht darum, Spätfolgen der Chemotherapie abzuschwächen und etwaige Ausgrenzungserfahrungen und Ängste zu verarbeiten.“ Seit 20 Jahren veranstaltet die Kinderkrebshilfe inzwischen Nachsorgecamps. Doch diese allein können den Anforderungen einer modernen Gesundheitsversorgung nicht mehr gerecht werden.

Durch den Bau des Nachsorge-Zentrums Sonneninsel gibt es nun einen Ort, an dem neben Nachsorgecamps auch Familienerholung und Trauergruppenarbeit angeboten werden.

Unterstützung der Jüngsten in schwierigen Situationen

„Für uns ist unser Engagement für die Sonneninsel ein Beitrag zu ‚more positive lives‘, weil es sich um ein langfristiges Projekt handelt, das unsere Jüngsten in schwierigen Situationen unterstützt und ihnen hilft, nachhaltig Lebensfreude zu erlangen. Wir bedanken uns bei allen großzügigen Spendern und Teilnehmern, die unser Charity Turnier, den Herba Golfcup, jedes Jahr wieder zu einem Gewinn machen. Dank dieser Unterstützung konnten wir in den vergangenen elf Jahren insgesamt über 85.000 Euro sammeln und damit die Kinderkrebshilfe beim Bau der Sonneninsel unterstützen“, sagt Andreas Windischbauer, Managing Director von Herba Chemosan.

Organisiert ist die Sonneninsel als gemeinnützige GmbH, finanziert wurde sie ausschließlich durch Sach- und Geldspenden. Und auch wenn es noch viel zu tun gibt, so haben die Beteiligten mithilfe der vielen Unterstützer, allen voran der Lions Club und die Menschen und Betriebe der Region, aber auch österreichweit tätige Unternehmen wie Herba Chemosan, schon sehr viel erreicht. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit und Kosten in Höhe von rund fünf Millionen Euro ist das Haus in Seekirchen am Wallersee nahe Salzburg Ende 2013 in Betrieb gegangen.