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Karriere bei McKesson Europe: Herausforderung ist alles

Mit einer Serie von Mitarbeiter-Porträts stellen wir Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen und Ländern vor. Dieses Mal berichtet Kristian Kjærsgaard über seine Karriere bei Tjellesen Max Jenne A/S (TMJ) und was ihn antreibt.

Kristian, was ist deine Position bei TMJ?

Ich bin Head of IT und VBO Plus, ein Logistikservice für unsere Apothekenkunden, der den Produktbestellungsprozess optimiert. Als Mitglied unseres hiesigen Management-Teams bin ich für mehr als 20 Mitarbeiter verantwortlich. Zurzeit leite ich außerdem die skandinavische IT-Einheit von McKesson Europe, zu der Dänemark, Norwegen und Schweden zählen.

Wie sah dein bisheriger Werdegang aus und was hat dich zu den jeweiligen Schritten animiert?

Vor elf Jahren hat meine Karriere bei TMJ begonnen, gerade als das Unternehmen Teil der damaligen Celesio-Gruppe (heute McKesson Europe) geworden war. 2010 habe ich als Head of Market Development eine kleine Abteilung übernommen und bin dem Management-Team beigetreten. 2012 wechselte ich in den Marketingbereich, kurz darauf wurde mir die Verantwortung für die IT übertragen. Seit zwei Jahren leite ich nun schon die Bereiche IT und VBO Plus.

Ich liebe Herausforderungen und lerne gerne neue Dinge. Das ist mein größter Antrieb, meine Karriere und auch mich persönlich immer weiterzuentwickeln. Mir ist es wichtig, einen Einfluss auf das Unternehmen als Ganzes zu haben und die Mitarbeiter dabei zu unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten und Talente weiter auszubauen.

Welches waren die wichtigsten Beweggründe für deine Karriereschritte?

Ich würde mich selbst als geschäftsorientiert, weltoffen und leidenschaftlich bezeichnen. Ich fokussiere mich sehr auf die Qualität unserer Dienstleistungen. Für mich ist die IT ein Werkzeug für Wachstum und ein Treiber für Innovationen, Geschäftsverbesserungen, Kosteneffizienz und effiziente Prozesse im Allgemeinen. Ich halte immer nach neuen Möglichkeiten Ausschau, um Dinge in unserem Unternehmen zu verbessern und TMJ noch besser zu positionieren. Ich denke, dass meine generelle persönliche Motivation, zu verbessern und zu optimieren, viele meiner Karriereentscheidungen beeinflusst hat.

Welchen Aspekt deiner Karriere würdest du rückblickend als besonders interessant bezeichnen?

In den elf Jahren, in denen ich bereits für TMJ arbeite, hat sich die Organisation immer neuen Bedingungen angepasst und sich dadurch in ein neues Unternehmen entwickelt. Es war und ist sehr spannend, ein Teil hiervon zu sein. Mit der ständigen Weiterentwicklung unseres Unternehmens bin ich in immer neue Rollen hineingewachsen und habe mit mehr und mehr Führungsverantwortung erarbeitet.

Welches sind deiner Meinung nach die Voraussetzungen für eine gelungene Karriere?

Du musst neugierig sein und gewillt, dich auch anzupassen. Und natürlich solltest du das, was du tust, lieben. Das hat einen größeren Einfluss auf andere, als man denkt. Mein persönliches Motto stammt von dem bekannten dänischen Philosophen Søren Kierkegaard, der sagte 'Målet er intet, vejen er alt'. Was so viel heißt wie "Das Ziel ist nichts, der Weg dorthin alles.“

 Man muss sich des Weges selbst bewusst sein und neuen Pfaden und Erfahrungen offen gegenüberstehen.

Kristian Kjærsgaard

Hast du deinen Werdegang im Voraus geplant oder einfach die richtigen Gelegenheiten ergriffen?

Ich habe meine Karriere nie geplant, sondern eher Gelegenheiten ergriffen, die sich mir eröffnet haben. Mein Rat ist, keine Angst davor zu haben, sich auch selbst einmal in den Mittelpunkt zu stellen und in bestimmte Situationen einzugreifen. Ich habe TMJ sozusagen „herausgefordert“, mich bei meiner Weiterentwicklung zu unterstützen: interne Schulungen und Programme waren entscheidend für meine berufliche sowie persönliche Weiterentwicklung und auch meine gesamte Karriere im Allgemeinen.

Inwieweit lässt sich deiner Meinung nach eine Karriere planen?

Ich glaube das hat viel damit zu tun, Erwartungen richtig zu justieren. Wenn ich das Gefühl hätte, TMJ würde nichts von mir erwarten, wäre ich nicht motiviert, auf einem hohen Level zu performen. Glücklicherweise haben sie aber immer an mich geglaubt. Ich kann dankbar sein, immer großartige Vorgesetzte gehabt zu haben, mit denen ich Gespräche über Weiterentwicklungsmöglichkeiten führen konnte und die Richtung besprochen habe, in die meine Entwicklung laufen soll. Das würde ich als Plan bezeichnen. Aber all das erfordert, unvoreingenommen zu sein und – zumindest von Zeit zu Zeit – auch Geduld.

Wie sehen deine nächsten beruflichen Schritte aus?

Ich will meine Erfahrungen nutzen, um TMJ auch in Zukunft bestmöglich zu unterstützen. Ich möchte innovativ sein und mich noch mehr strategischen Herausforderungen stellen. Außerdem kann ich selbst auch durch das Führen meiner Teams weiterwachsen: Ich möchte die Menschen dazu anregen, an gemeinsamen Zielen zu arbeiten und die Fähigkeiten und Stärken jedes Einzelnen herausfordern, um meinen Mitarbeitern zu ermöglichen, ihr Bestes zu geben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der gerade seine Karriere bei McKesson Europe beginnt?

Tu das, was du gut kannst, und kenne deine Stärken und Schwächen! Fordere beide unvoreingenommen immer wieder heraus. Sei bescheiden und habe Respekt. Meiner Meinung nach können Integrität und harte Arbeit auch den schlausten Theoretiker schlagen. Was auch wichtig ist, ist Networking und auch mal seine eigene Komfortzone zu verlassen. Von anderen lernen und die Dinge aus einer anderen Perspektive sehen, hat mir ebenfalls immer geholfen.

Es ist Sonntagnachmittag. Was würdest du normalerweise gerade tun?

Ich mache mit meinem kleinen dreijährigen Sohn und meiner Frau eine Fahrradtour durch die Natur rund um Kopenhagen. Wenn es die Zeit erlaubt, liebe ich es auch, nachmittags im Wald oder am Wasser joggen zu gehen – mit meiner Lieblingsmusik im Ohr.