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Ein großer Schritt Richtung Norden

Der 23-jährige André Barbosa wollte schon immer Apotheker werden. Nach dem Abitur hat er in Lissabon Pharmazie studiert, und nach Abschluss seines Studiums fing er an, im Internet nach seinem Traumjob zu suchen. André hatte schon lange davon geträumt, außerhalb seines Heimatlandes Portugal zu arbeiten, als ihm eines Tages eine Stellenanzeige von LloydsApotek in Schweden ins Auge fiel.

Es war noch gar nicht so lange her, dass André mit seiner Familie zweimal in Schweden gewesen war, und das Land im Norden hatte ihm sehr gefallen. Deshalb bewarb er sich direkt auf die Stelle bei LloydsApotek. Kurz darauf erhielt er die freudige Nachricht, dass er den Job bekommen hat.

Allerdings galten für André die gleichen Bedingungen wie für jeden anderen, der als Apotheker in Schweden arbeiten möchte - er musste die schwedische Sprache beherrschen. Man bot ihm einen Intensivkurs an, um die neue Sprache zu erlernen, der glücklicherweise in Portugal stattfand. Den Kurs, der von einem Lehrer geleitet wurde, der fließend Schwedisch sprach, besuchte er an fünf Tagen pro Woche für je fünf Stunden.

Bild von André Barbosa
André Barbosa

„Es kann eine große Herausforderung und auch sehr schwierig sein, eine neue Sprache zu lernen“, erklärt André. „Aber es ist sehr viel einfacher, wenn man ein klares Ziel hat.“ Es hilft, wenn man versteht, dass man die Sprache, die man gerade lernt, jeden Tag bei der Arbeit benutzen wird. „Je besser du Schwedisch sprichst, desto besser kannst du deine Arbeit machen.“

Es ist ein großer Schritt, in ein anderes Land zu ziehen. Viele Menschen fürchten sich davor. André jedoch fiel der Umzug nach Schweden sehr leicht, und zwar nicht nur, weil ihn seine Familie dabei unterstützt hat und er selber gerne dort hinziehen wollte, sondern auch, weil ihn in der LloydsApotek sein Traumjob und neue Karrierechancen erwarteten. Und er hat es nicht bereut. 

Ich arbeite wirklich gerne in der LloydsApotek und das Beste an der Arbeit sind all die Entwicklungsmöglichkeiten, die sich einem hier bieten.“

André Barbosa

Man kann als Apotheker arbeiten, aber man kann ebenso Manager für Arzneimittel oder eine Apotheke leiten. Tatsächlich hat André ein großes Interesse daran, einige dieser Karrieremöglichkeiten in der Zukunft auszuprobieren.

Die Angestellten der LloydsApotek arbeiten nach der Zusage für eine Stelle mindestens zwei Jahre lang im Unternehmen. André gefällt seine derzeitige Arbeit sehr, es ist ihm auch wichtig, sich im Pharmabereich noch weiterzubilden.

Natürlich war die tolle Stelle für André nicht der einzige Grund, um nach Schweden zu ziehen. Um seine Schwedischkenntnisse auszubauen, unternimmt er etwas mit seinen Kollegen aus der Apotheke, besucht Museen, und möchte unbedingt sportlich und aktiv bleiben.

Und selbstverständlich besucht er auch Sprachkurse, in denen er nicht nur seine Schwedischkenntnisse verbessern, sondern auch seine fachsprachlichen Kenntnisse im Gesundheitswesen vertiefen möchte. Zu guter Letzt hat André noch einige Tipps für alle Apotheker, die überlegen, ob sie in den Norden gehen sollen: 

All jenen, die darüber nachdenken, ob sie sich auf einen Job im Ausland bewerben sollen, kann ich ganz klar sagen: Tut es! Ich habe meine Entscheidung noch keine Minute bereut. Es ist wirklich ein großartiges Abenteuer.“

André Barbosa